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SUMMARY:Aktuelle Entwicklungen in der Asylpolitik – aus menschenrechtlicher Perspektive
DESCRIPTION:Amnesty International Deutschland Bezirk Bonn-Koblenz \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202411:00-12:30 UhrGroßer Saal \n\n\n\nDas Recht auf Asyl ist ein Menschenrecht mit einer starken europarechtlichen\, völkerrechtlichen und grundgesetzlichen Verankerung. Was bedeutet dies aber konkret? Und wie wirken sich die aktuellen Änderungen des Asylrechts auf dieses Menschenrecht in der Praxis aus? Besonders die kürzlich beschlossene Reform des Gemeinsamen Europäischen Asylsystems (GEAS) führt absehbar zu weiteren Verschärfungen und kann eklatante menschenrechtliche Auswirkungen im Einzelfall haben. Die vorgesehenen Grenzverfahren und die pauschale Inhaftierung von Schutzsuchenden an den EU-Außengrenzen würden faire Asylverfahren erschweren. Läutet GEAS somit das Ende des europäischen Asylrechts ein? Und wo steht hier die deutsche Asylpolitik? Hierzu wird Rechtsanwalt Jens Dieckmann einen Vortrag halten mit anschließender Diskussion. \n\n\n\nJens Dieckmann ist seit 1996 Rechtsanwalt in Bonn und bundesweit im gesamten Bereich des Asyl- und Aufenthaltsrechts sowie als Strafverteidiger tätig. Er ist u.a. Mitglied in der Fachkommission Asyl beim Bundesvorstand von Amnesty International\, Deutschland\, sowie der Rechtsberaterkonferenz der Freien Wohlfahrtsverbände und des UNHCR in Flüchtlingsfragen.
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SUMMARY:Goldene Steine
DESCRIPTION:Lesung für Kinder ab 10 und Familien \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202411:00 UhrJugendbücherei \n\n\n\nLeon hat beim Herumalbern einem Mann auf der Straße sein Käppi vom Kopf geschnappt\, ohne zu begreifen\, was er da tut. Als er es später aus Jux aufsetzt\, wird er von zwei Unbekannten brutal zusammengeschlagen – aber warum? \n\n\n\nNikolai ahnt\, dass der Angriff auf Leon eigentlich ihm galt. Schließlich ist er einer der wenigen Juden in der Gegend hier. Doch wer kennt überhaupt die Herkunft seiner Familie? \n\n\n\nYara wohnt in einem Haus mit Stolpersteinen vor der Tür. Immer wieder kreisen ihre Gedanken um das Mädchen Ella\, dem einer der Steine gewidmet ist. Ist das alles inzwischen längst Geschichte? \n\n\n\nAls die drei sich kennenlernen\, finden sie nicht nur viel über die Hintergründe der Tat heraus\, sondern auch über sich selbst – und über den Wert von Freundschaft … \n\n\n\nCornelia Franz kann sich ein Leben ohne Bücher nicht vorstellen. Als Kind war die Hamburgerin eine Leseratte\, später studierte sie Literaturwissenschaft\, machte eine Ausbildung im Verlag und arbeitete als Lektorin. Seit 1993 schreibt sie Bücher für Kinder\, Jugendliche und Erwachsene. (Carlsenverlag)
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SUMMARY:Polylino und Polylino Schule
DESCRIPTION:Samstag\, 16.11.202412:00 UhrJugendbüchereiSonntag\, 17.11.202412:30 UhrRaum 1.57 \n\n\n\nDer digitale Buchservice für Kita\, Grundschule und zuhause! Bring the magic of storytime tery child. \n\n\n\nPolylino für Kinder bis etwa 6 Jahre und Polylino Schule für Kinder im Alter von ca. 6 – 12 Jahren bieten eine riesige Auswahl von über 1.500 digitalisierten Printbüchern\, die zusätzlich in bis zu 70 Sprachen eingelesen wurden. Somit können nahezu alle Kinder Zugang zu Geschichten erhalten\, unabhängig von ihren Deutschkenntnissen. \n\n\n\nDie Bücher werden liebevoll von professionellen Sprecherinnen und Sprechern eingelesen\, die unterschiedlichen Sprachen dabei ausschließlich von Muttersprachlerinnen und Muttersprachlern. Dies ermöglicht ein absolut hochwertiges Hörerlebnis für die Kinder. \n\n\n\nZudem können die Bücher selbstverständlich auch klassisch vorgelesen werden. Vorlesen\, anhören\, zuhören\, Geschichten gemeinsam erleben. Darum geht es bei Polylino und Polylino Schule. Grundschulkinder finden zudem je Menge Lesestoff zum Selberschmökern! Bei der Bonner Buchmesse Migrationhaben Sie die Möglichkeit Polylino kennenzulernen und auch am Messestand selbst zu testen.
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SUMMARY:Frauen! Leben! Freiheit!
DESCRIPTION:Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202412:30-14:00 UhrRaum 3.49 \n\n\n\nIm Buch „Frauen! Leben! Freiheit!“ der Friedensnobelpreisträgerin Narges Mohammadi geht es um den Kampf iranischer Frauen für Gleichberechtigung. Es ist ein inspirierendes Beispiel für den Mut und die Entschlossenheit\, die Frauen weltweit an den Tag legen\, um ihre Rechte einzufordern und ihre Stimme zu erheben. Im Iran\, einem Land\, in dem Frauen mit zahlreichen gesellschaftlichen und rechtlichen Einschränkungen konfrontiert sind\, kämpfen mutige Frauen unermüdlich für Gleichberechtigung und Freiheit. Trotz der bestehenden Restriktionen haben iranische Frauen in verschiedenen Bereichen des Lebens große Fortschritte erzielt. Sie engagieren sich aktiv in der Bildung\, der Wirtschaft\, der Politik sowie anderen Bereichen und kämpfen hartnäckig gegen Diskriminierung und Unterdrückung. Viele Frauen im Iran setzen sich für die Abschaffung von Gesetzen ein\, die ihre Rechte einschränken. \n\n\n\nDas Internationale Frauenzentrum Bonn e.V. nimmt an der Bonner Buchmesse Migration 2024 mit einer Lesung aus dem Buch „Frau\, Leben\, Freiheit“ teil\, um Solidarität mit den iranischen Frauen zum Ausdruck zu bringen. \n\n\n\nEs liest Helen Nosrat\, die unter anderem an der Übersetzung des Buches beteiligt war.
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SUMMARY:Durch die Trümmer einen Weg suchen
DESCRIPTION:Eine kurdisch-arabisch-deutsche Lesematinee \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202412:30-14:00 UhrRaum 1.56 \n\n\n\nDie Zuhörer*innen erwartet Poesie mit Herz und Geist\, voll Schmerz und Empörung\, aber auch Schönheit und Liebe. Inmitten der Trauer um Verlust und Krieg lebt\, trotz alledem\, der Traum eines realen Humanismus in einer menschlichen Gesellschaft. Die Auseinandersetzung mit Gewesenem und die Bewältigung von Lebensumbrüchen hilft\, emotionale Gefängnisse zu durchbrechen und Sinn zu finden. Wer glaubt denn ernsthaft\, die Welt könne so bleiben wie sie ist? \n\n\n\nEs lesen: Hidir Eren Celik\, Hussein Habasch\, Rachid Elmir\, Zeynep Sarikaya\, J. Michael Fischell \n\n\n\nDiese Lese-Matinee findet statt im Rahmen des Projektes:„Anders sehen – inklusiv gestalten. Begegnung und Kultur in Vielfalt“. Das Projekt schafft Orte und partizipative Netze für Begegnungen um vielfältige künstlerische Projekte zu gestalten und zu erleben. Es wendet sich an Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte sowie an Geflüchtete\, mit und ohne Behinderungen. Mit kulturellen Angeboten soll die kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe gefördert werden.
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SUMMARY:Bedrohte Demokratien – was offene Gesellschaften in Bedrängnis bringt
DESCRIPTION:Vortrag \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202412:30-14:00 UhrRaum 1.57 \n\n\n\nIn seinem Vortrag stellt Jürgen August Alt einige Mechanismen vor\, die Demokratien gefährlich werden können. Er thematisiert auch Risiken\, die mit menschlichen Neigungen zusammenhängen\, etwa mit bestimmten Ängsten\, problematischen Erwartungen und Denkfehlern. \n\n\n\nEin weiterer Aspekt seiner Ausführungen sind die Strategien\, die Gegner offener Gesellschaften einsetzen\, um die Stabilität einer Gesellschaft zu untergraben. Dabei kommt die Funktion der Gewaltenteilung zur Sprache. Jürgen Alt sensibilisiert uns dafür\, wahrzunehmen\, wo die Risiken für unsere Demokratie sich verbergen\, um ihnen jeweils im Rahmen des eigenen Handlungsspielraums zu begegnen bzw. sich zu wappnen. \n\n\n\nJürgen August Alt arbeitete knapp zwei Jahrzehnte in der Jugend- und Erwachsenenbildung. Nach seiner Dissertation veröffentlichte er Aufsätze\, Essays und Bücher. Seit 1999 ist er als freiberuflicher Autor unterwegs. Hin und wieder schlüpft er auch in die Rolle eines Moderators oder Redners.
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SUMMARY:Endzeitstimmung und die Migrationsfrage – Von realen Dramen und dem Recht auf Zukunft
DESCRIPTION:Lesung und Diskussion \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202413:00-15:00 UhrGroßer Saal \n\n\n\nFür manche wirkt die Welt aus den Fugen. Sie haben Angst vor Untergangsszenarien mit realem und nicht ganz so realem Hintergrund. Oft werden in dieser Gemengelage Migration und Flucht als Symptom oder gar Auslöser der Krisen verkauft. Dabei erleben Menschen vor und auf der Flucht vielfach selbst ganz reale Dramen\, die zum Teil mit schweren Menschenrechtsverletzungen einhergehen. Sind sie die Sündenböcke oder Projektionsflächen für Probleme? Oder sind sie sogar Teil der Lösung\, indem sie dorthin fliehen\, wo überhaupt noch gutes Leben möglich ist? \n\n\n\nDas eine sind die abstrakten Debatten über Flucht und Migration\, das andere sind die Nahaufnahmen von Menschen\, deren Motive teils widersprüchlich\, deren Wege mindestens herausfordernd sind. \n\n\n\nIsabel Schayani\, mehrfach ausgezeichnete Journalistin\, berichtet seit Jahren über Migration und Flucht nach Deutschland. Sie ist Autorin des Buchs „Nach Deutschland – Fünf Menschen\, fünf Wege\, fünf Ziele“\, in dem sie Einblicke in die Fluchtgeschichte von fünf Menschen gibt. \n\n\n\nChristian Jakob\, Autor und Redakteur der taz\, hat 2023 das Buch „Endzeit – die neue Angst vor dem Weltuntergang und der Kampf um unsere Zukunft“ veröffentlicht. Beide lesen kleinere Passagen aus ihren Büchern und diskutieren unter Moderation von Daniel Weber\, Gustav Stresemann Institut\, über den Zusammenhang zwischen realem Fluchtgeschehen\, Ängsten und Sorgen\, Demokratie und dem Recht auf Zukunft.
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SUMMARY:Stimmen jenseits der Grenzen
DESCRIPTION:Zweisprachige Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.2024\,14:30-16:00 UhrRaum 3.49 \n\n\n\nForáneas ist eine literarische Initiative\, die einen Raum für ein Publikum schaffen möchte\, das sich\, wie ihre Mitglieder\, woanders und weit weg von Zuhause befindet und zwischen verschiedenen Kulturen und Welten wandert. Zu Foráneas gehören spanischsprachige Schriftstellerinnen sowie Migrantinnen aus verschiedenen Orten der Welt\, die in Deutschland leben. Die Autorinnen leben in einem Grenzzustand\, der zum Dauerzustand des Einwanderers wird: weder von hier noch von dort zu sein. \n\n\n\nIm Anschluss an die Lesung stellt Frau Vilchez ihren zweisprachigen Gedichtband „Migralgias“ vor. Bestimmende Themen der Gedichte sind Migration und Nostalgie. \n\n\n\nEs lesen: Mercedes Pérez aus Spanien\, Melanie Dick und Lucrecia Ruiz aus Argentinien\, Gabriela Vílchez und Daniela Jiménez Chil aus Peru. In ihren Texten schildern sie ihre Erfahrungen aus der weiblichen Perspektive und geben so dem Teil der Gesellschaft eine Stimme\, der oft unsichtbar bleibt. Sie nehmen an verschiedenen kulturellen Veranstaltungen wie Buchmessen und interkulturellen Wochen teil\, bei denen sie ihre literarischen Werke präsentieren. \n\n\n\nIhre Texte sind auf Instagram unter @foraneas.de zu finden.
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SUMMARY:Nous Nous
DESCRIPTION:Vorstellung des Podcast \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202414:30-16:00 UhrRaum 1.56 \n\n\n\nInteresse wecken für Worte fernab der eigenen Muttersprache oder auch fernab der Landessprache Deutsch – das möchte Nous Nous. „Nous Nous“ ist der Name für den neuen Podcast von Nina & Nour. Seit April 2024 erscheint er jeden Monat mit einer neuen Ausgabe – und nicht nur für internationale Frauenohren. In verschiedenen Sprachen erzählen wir vor dem Mikrophon Neues und noch nicht so sehr Bekanntes aus Bonn. \n\n\n\nFür uns Frauen von Nina & Nour ist die Produktion jeder Folge von Nous Nous Abenteuer und Experiment zugleich. Wir erzählen zum Beispiel von unserer ersten gemeinsamen Reise in die Eifel. Oder diskutieren alle zusammen darüber\, was für jede von uns „Erfolg“ persönlich bedeutet. \n\n\n\nAuf der Buchmesse möchten wir uns nun gern Ihren Fragen stellen – wir lassen uns von Ihnen zu Nous Nous interviewen! Gefällt Ihnen unsere Podcast-Idee? Haben Sie einen eigenen Vorschlag zu einem Thema\, über das Sie bei Nous Nous gern etwas hören würden? Falls Sie sich gern vorab ein Ohr-Bild machen möchten\, ist hier der Link zu unserem Podcast Nous Nous: https://fluechtlingshilfe-bonn.de/nousnous/ \n\n\n\nNina s Nour ist das internationale Frauenprojekt der Flüchtlingshilfe Bonn e. V. Frauen mit ganz unterschiedlichen Muttersprachen und mit ganz verschiedenen Lebensvorstellungen kommen zu Nina & Nour. Sie knüpfen durch gemeinsame Unternehmungen\, Diskussionen und Austausch ihr eigenes privates Netzwerk zur Unterstützung und Inspiration.
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SUMMARY:Aus dem Leben eines Blindgängers
DESCRIPTION:Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202415:00-16:30 UhrRaum 1.57 \n\n\n\nWie hört sich die Revolution an\, wie riecht eine Demonstration und wie schmeckt die Diktatur? \n\n\n\nNader\, ein geburtsblinder Iraner\, wird 1980 an der iranisch-türkischen Grenze von den Revolutionsgarden daran gehindert\, das Land zu verlassen. Er verschwindet spurlos. Sein Begleiter Musa schafft es bis nach Deutschland und mit ihm eine Aktentasche voller Notizen und Tonbandaufnahmen\, in denen Nader aus seinem Leben erzählt: Von der Gewalt in den Erziehungsheimen\, seiner Liebe zur Violine\, die er als Schüler entdeckt und die er vor seinem religiösen Vater verheimlichen muss sowie von den Wirren der iranischen Revolution\, an der Nader auf Seiten der Kommunisten teilnimmt. \n\n\n\nDer Roman ist ein Versuch darzustellen\, wie Blinde die Welt wahrnehmen und über viele gestellte und nichtgestellte Fragen aufzuklären. \n\n\n\nEskandar Abadi (*1960) ist im Südiran geboren. Mit 20 Jahren musste er den Iran verlassen\, um den Repressalien der neuen islamischen Republik zu entgehen. Er kam nach Deutschland\, studierte Politikwissenschaft und promovierte im Fach germanistische Linguistik. Zurzeit ist er Redakteur in der Iran-Redaktion der Deutschen Welle in Bonn. Im März 2022 erschien sein Romandebut „Aus dem Leben eines Blindgängers“.
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SUMMARY:Literaturwettbewerb der Bonner Buchmesse Migration
DESCRIPTION:Preisverleihung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202415:30-17:15 UhrGroßer Saal \n\n\n\nTexte erzählen Geschichten\, teilen Erfahrungen\, eröffnen Welten. Damit wird das geschriebene Wort zur Chance\, das Motto der Bonner Buchmesse Migration erlebbar zu machen und auf die eigene Lebenswirklichkeit übertragen zu können:„Begegnungsräume für Vielfalt in Demokratie“. \n\n\n\nProfessionelle ebenso wie Hobbyautor:innen haben die Herausforderung angenommen und die Aspekte Vielfalt\, die Integration der Zuwander:innen sowie das Zusammenleben verschiedener Kulturen in einer Demokratie bearbeitet. \n\n\n\nIn diesem Jahr wurden erstmals explizit Menschen\, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist und Schüler:innen ab 14 Jahren eingeladen\, sich am Wettbewerb zu beteiligen. Aus den Einreichungen von 50 Prosatexten und knapp 100 Gedichten werden jeweils die besten drei im Rahmen der Preisverleihung gewürdigt. \n\n\n\nJuror:innen des Wettbewerbs der 14. Bonner Buchmesse Migration: \n\n\n\nProsa: Dr. Lena Weber (Leiterin Fachgebiet Kunst und Kultur der VHS Bonn)\, Theresa Muermann (Stadtbibliothek Bonn)\, Julian Karsunky (Netzwerk atelier politik e.V.)\, Michael Tonfeld (Autor Prosa\, Lyrik\, Kinder-Jugend)\, Dr. Hidir Celik (Leiter EMFA / Integrationsagentur Bonn\, Autor)\, Philipp Seehausen (Buchhändler Buchhandlung am Paulusplatz\, Bonn) Lyrik: J. Michael Fischell (Autor und Sozialwissenschaftler\, Mitarbeiter bei BIM e.V.)\, Dr. Hidir Celik\, Dr. Jürgen Alt (freiberuflicher Autor\, Moderator)
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SUMMARY:Als die Demokratie verloren ging
DESCRIPTION:Blick zurück. Blick nach vorn \n\n\n\nLesung des Verbandes deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (Regionalgruppe Bonn) \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202416:30-18:00 UhrRaum 3.49 \n\n\n\n„Wer in der Zukunft lesen will\, muss in der Vergangenheit blättern“\, schrieb der französische Schriftsteller und Politiker André Malraux. \n\n\n\nAutorinnen und Autoren des Bonner Schriftstellerverbands betrachten in ihrer Lesung genau dieses Bedingungsverhältnis. Sie untersuchen die Zerstörung von Demokratie und Rechtstaatlichkeit durch die Nationalsozialisten (Harald Gesterkamp)\, betrachten Bespitzelung und Bedrohung von behinderten Menschen während dieser Zeit (Monika Littau). Sie widmen sich dem Thema Frieden sowie Freiheit (Kemal Astare)\, thematisieren die Mühen der Demokratie und die Gefahren von Populismus und Faustrecht (Rainer Maria Gassen). Sie wenden sich den Momenten zu\, in denen die Demokratie sichtbar ist oder als angegriffen erscheint (Georg Schwikart) und rücken den Umgang mit Geflüchteten in den Fokus ihrer Texte (Gorgie Severin). Auch satirische Blicke werfen Gedichte (Joshua Clausnitzer) und Prosatexte (Klaus Vater) auf die demokratische Gegenwart. \n\n\n\nProsa und Lyrik\, Ernst und Satire – mit einer facettenreichen\, kurzweiligen Veranstaltung versuchen die Autorinnen und Autoren\, die Augen für die Vergangenheit zu öffnen und die Gegenwart kritisch zu betrachten. \n\n\n\nMit Kemal Astare\, Joshua Clausnitzer\, Rainer Maria Gassen\, Harald Gesterkamp\, Monika Littau\, Georg Schwikart\, Georgie Severin und Klaus Vater \n\n\n\nDie Veranstaltung wird unterstützt von der Gesellschaft für Literatur in NRW e.V. mit Mitteln des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft NRW.
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SUMMARY:Identitätsfindung nach der Zeit der Sowjetunion: Sprache\, Nationalgefühl und Unabhängigkeit
DESCRIPTION:Vortrag und Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202416:30-18:00 UhrRaum 1.56 \n\n\n\nWelche Chancen\, Herausforderungen und Konfliktpotentiale brachte die Zeitenwende in Kirgistan und anderen Ländern der ehemaligen Sowjetunion mit sich? \n\n\n\nNach dem Zerfall der Sowjetunion standen Länder wie Kirgistan vor erheblichen Herausforderungen bei der Identitätsfindung. Die Rückkehr zur kirgisischen Sprache und Kultur sollte ein starkes Nationalgefühl fördern\, führte aber auch zu Konflikten zwischen verschiedenen ethnischen Gruppen und sprachlichen Generationen. Zudem sahen sich viele Länder gezwungen\, ihre wirtschaftlichen Beziehungen neu zu ordnen. Russland blieb ein traditioneller Partner\, während China durch Investitionen und Handelsbeziehungen an Einfluss gewann. Der Westen bot ebenfalls wirtschaftliche und politische Unterstützung an. Diese geopolitische Neuorientierung brachte sowohl Chancen als auch Unsicherheiten. Zudem führte die wirtschaftliche Unsicherheit zu einer signifikanten Auswanderungswelle. Diese Entwicklungen verdeutlichen die komplexen Herausforderungen\, die mit der Suche nach nationaler Identität verbunden sind. \n\n\n\nDr. Mahabat Sadyrbek absolvierte Studiengänge in Politikwissenschaft\, Sprachwissenschaft und Rechtswissenschaft in Bischkek und Hannover. Darüber hinaus erwarb sie einen Abschluss in European Studies in Brüssel. Ihre Promotion in Rechtsanthropologie mit dem Thema ‚Rechtspluralismus in Zentralasien‘ schloss sie an der Humboldt-Universität zu Berlin ab. Seit 2017 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung ‚Recht und Ethnologie‘ am Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung in Halle an der Saale tätig\, wo sie noch immer in einer assoziierten Funktion tätig ist.
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SUMMARY:Migrantischer Feminismus geht weiter
DESCRIPTION:Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202417:00-18:30 UhrRaum 1.57 \n\n\n\n„Wir schreiben Geschichte und schreiben uns in die Geschichte“ \n\n\n\nDas Buch „Migrantischer Feminismus“ unternimmt nichts weniger\, als die Geschichte der feministischen Bewegung in Deutschland neu zu schreiben. In den 80er und 90er Jahren waren migrantische Frauen aktiv an der Frauenbewegung beteiligt und haben ihre Anliegen sowie Forderungen zur Sprache gebracht\, Aktionen und Konferenzen organisiert\, Bücher herausgegeben. Das hat weder in der breiten Öffentlichkeit\, noch im kollektiven Gedächtnis der Frauenbewegung bleibenden Eindruck hinterlassen. Es ist an der Zeit\, diesen Teil der Geschichte sichtbar zu machen. \n\n\n\nIn dem Buch werden die Erfahrungen der migrantischen Feministinnen wiedergegeben und analysiert\, was diese Nicht-Wahrnehmung für Alle bedeutet. Anhand der Erzählungen der Migrantinnen\, Schwarzen Frauen\, Sintizze und Romnja\, exilierten und jüdischen Frauen wird gezeigt\, dass eine neue Erinnerungspolitik und Erinnerungskultur notwendig sind. \n\n\n\nAyse Tekin\, Journalistin\, Übersetzerin\, ist nach dem Studium an der Istanbuler Universität zu weiteren Studium nach Deutschland gekommen und geblieben. 33 Jahre als Redakteurin bei der Deutschen Welle gearbeitet.
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SUMMARY:HAYMATLOS
DESCRIPTION:Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202417:30-18:30 UhrGroßer Saal \n\n\n\n„HAYMATLOS\, uns geht die Sonne nicht unter!“ erzählt aus der Zeit des deutschen Exils im Dritten Reich\, als viele Andersdenkende\, meist jüdischer Herkunft\, in die Türkei flüchteten. \n\n\n\nDie fast vergessene Geschichte der deutschen Migration in die Türkei wird in diesem Buch am Beispiel der Lebensgeschichte von Cornelius Bischoff dargestellt und macht Hoffnung\, dass ein Neuanfang in einem anderen Land möglich ist. Diese Hoffnung darf gerade in einer Welt\, in der hunderttausende Menschen auf der Suche nach einer Heimat sind\, weil sie ihre Herkunftsländer verlassen müssen\, nicht aufgegeben werden. \n\n\n\n„HAYMATLOS“ ist ein Dokumentarroman über Mut\, Lebensfreude\, Freundschaft und Frieden. Das Buch zeigt uns\, wie diese Werte Schmerz und Trauer überwinden können. \n\n\n\nKemal Yalçın\, 1952 geboren in Denizli-Honaz\, war in der Türkei Philosophielehrer\, Journalist und Herausgeber. Im Gefol- ge des Militärputsches floh er 1982 nach Deutschland\, beantragte politisches Asyl und musste 13 Jahre als “Heimatloser” leben. Seit 1989 arbeitet er in Bochum als Türkischlehrer. Seine Laufbahn als Schriftsteller begann er 1973. Seine Bücher wurden in viele Sprachen übersetzt\, und er wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet. Er ist Vorsitzender der Gemeinschaft türkischsprachiger Autor*innen Europas (ATYG).
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SUMMARY:Yallah Deutschland\, wir müssen reden
DESCRIPTION:Lesung mit Gespräch \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202418:30-19:45 UhrRaum 3.49 \n\n\n\n“Wie kann Integration gelingen – und: kann sie gelingen?“ \n\n\n\nDarum geht es in dem aufschlussreichen und auch provozierenden Buch der Autorin. Erwarten wir eigentlich Assimilation statt Integration von den Zugewanderten? Es geht darum\, ungeklärte Widersprüche und Integrationsparadoxe zu klären. Sind unsere Ausländerbehörden oft (R)Ausländerbehörden? Wie ist die Lage der Ankommenden und die Forderung deutscher Behörden zusammenzubringen? Auf ihrer Homepage schreibt die Autorin: „Deutschland … alles ver- schriftlichst Du\, nichts entgeht Dir … jedenfalls bei der Integration. Und da tust Du Dich ausgerechnet bei der einer genauen Definition schwer? Das wäre aber schon wichtig. Wie kannst Du etwas verlangen\, von dem Du selbst nicht weißt\, was es wirklich ist?“ \n\n\n\nSouad Lambouba\, Deutsch-Marokkanerin\, geb. 1982 in Dormagen\, Kommunalbeamtin\, Autorin und Dozentin für das Fach Interkulturelle Kompetenz. Sie managt interkulturelle Öffnungsprozesse. Rassismuskritische Integrationsarbeit bezeichnet sie als den Schwerpunkt ihrer Arbeit.
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SUMMARY:Religiös verfolgt im Herkunftsland und in Deutschland. Als hätte ich mein Heimatland nicht verlassen!
DESCRIPTION:Lesung \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202418:30-20:00 UhrRaum 1.56 \n\n\n\nDas Menschenrecht auf Glaubens- und Religionsfreiheit wird in zahlreichen Ländern verletzt\, so dass es zum Fluchtgrund wird\, die „falsche“ Religion zu haben oder auch religionsfrei zu sein. Das erhoffte Ziel\, nach einer gelungenen Flucht in Deutschland frei von religiöser Verfolgung zu sein\, erweist sich für viele Geflüchtete allerdings als Illusion: Wenn bekannt wird\, dass sie keinen religiösen Glauben haben\, werden sie nicht selten bedroht und attackiert. \n\n\n\nFür Deutschland\, einem Land mit garantierter Religionsfreiheit\, ist dies ein inakzeptabler Zustand. Peter Rüttgers erläutert in seinem Buch zunächst die Grundzüge des Menschenrechts auf Religionsfreiheit. Anschließend werden Geschichten von Menschen vorgestellt\, die im Heimatland wie in Deutschland aus religiösen Gründen verfolgt wurden und werden. Der gebürtige Mauretanier Yahya Ekhou schildert anhand seiner Lebensgeschichte die erlebte Unterdrückung in Mauretanien wie in Deutschland und sein Engagement für die Rechte religionsfreier Geflüchteter. \n\n\n\nDr. Peter Rüttgers arbeitet bei pro familia in Duisburg. Er engagiert sich bei der Aktion 3. Welt Saar\, Amnesty International und der Säkularen Flüchtlingshilfe. \n\n\n\nYahya Ekhou ist ein Autor und Menschenrechtsaktivist und hat das Liberale Netzwerk Mauretanien gegründet. Er lebt in Deutschland im Exil. \n\n\n\nMika Wagner\, Sozialwissenschaftlerin\, seit 2014 Mitarbeiterin des Bonner Instituts für Migrationsforschung und Interkulturelles Lernen (BIM) e.V. mit den Schwerpunkten: Projekte zum anatolischen Alevitentum und im Themenfeld Interkulturalität & Nachhaltigkeit.
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SUMMARY:Demokratie braucht Bildung: Diskussion zu Bildungsgerechtigkeit und Bildungschancen zugewanderter Familien
DESCRIPTION:Penal \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202419:00-21:00 UhrGroßer Saal \n\n\n\nWas hat Bildung mit Demokratie zu tun? Eine ganze Menge! Dass jeder das gleiche Recht auf Bildung hat\, ist eine der großen Errungenschaften der Demokratie: Bildung wiederum kann als Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie verstanden werden. Denn Bildung ermöglicht die Entfaltung der individuellen Persönlichkeit und gesellschaftliche Teilhabe. Bildung fördert die Fähigkeit des Einzelnen\, Zusammenhänge zu analysieren und eine eigene Meinung zu entwickeln. \n\n\n\nAber wie sieht es in Deutschland mit der tatsächlichen Ausgestaltung des Rechts auf Bildung aus? Haben alle die gleichen Chancen\, individuelle Bildungswege einzuschlagen? Ist das Bildungswesen den Herausforderungen einer immer diverser werdenden Gesellschaft gewachsen? Braucht es vielleicht auch mehr Vielfalt in den Lehrer:innenkollegien\, und welche Rolle spielen außerschulische Lernorte im Gefüge der Chancengleichheit? \n\n\n\nAuf dem Podium: Prof. Dr. Birgit Leyendecker lehrt an der Ruhr-Universität Bochum im Bereich Familienforschung und ist stv. Vorsitzende des Sachverständigenrates für Integration und Migration. / Ayla Çelik ist Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft NRW. Sie ist ausgebildete Lehrerin und arbeitete zuletzt als Rektorin an einer Gesamtschule in Köln. / Dr. Gabriele Tillmanns übernahm zu Beginn 2023 die Leitung der Volkshochschule Bonn. / Tobias Hillebrand ist Rektor der Grund- und Gemeinschaftsschule „Karlschule“ in Bonn. Die Schule beschreitet innovative Wege der Elternarbeit. / Veli Stollaj ist Mitarbeiter des Projektes ChancenVielfalt\, im Zuge dessen Familien mit Flucht- bzw. Zuwanderungshintergrund unterstützt werden\, die Bildungs- und Förderlandschaft in Bonn und Region zu verstehen und zu nutzen.
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SUMMARY:Schlüsselorte
DESCRIPTION:Lesung und Gespräch \n\n\n\nSamstag\, 16.11.202420:00-21:30 UhrRaum 3.49 \n\n\n\n„14 Erzählungen eines einzigartigen urbanen Raums. Figuren wie im Labyrinth klammern sich mit aller Kraft ans Leben. Können sie mit einer schmerzhaften Vergangenheit abschließen oder wenigstens bruchstückhaft Antworten auf die Rätsel ihres Lebens finden? Die Stadt dient mal als Szenerie\, in der sich Tragik und Komik verflechten. Dann wieder ist sie die Hauptfigur\, ein Ort der Sehnsucht und Entwurzelung.“ \n\n\n\nEine der bedeutendsten Sammlungen von Erzählungen afrikanischer Schriftsteller:innen der letzten Jahre – jetzt in deutscher Übersetzung. \n\n\n\nFiston Mwanza Mujila wurde 1981 in Lubumbashi (Demokratische Republik Kongo) geboren. Er studierte Literatur und Humanwissenschaften. 2007 verließ er den Kongo\, lebte in verschiedenen europäischen Staaten\, wurde Stadtschreiber in Graz und ließ sich danach in Österreich nieder. Bekannt wurde er 2014 durch seinen Roman „Tram 83“\, der in einer heruntergekommen Großstadt Afrikas spielt. In den letzten Jahren wurde man auf seine Poesie aufmerksam. Er wird eines seiner Gedichte auch vortragen. \n\n\n\nChrista Morgenrath\, Koordinatorin der „Stimmen Afrikas“ in Köln und eine der besten Kennerinnen afrikanischer Literatur in Deutschland\, wird die Veranstaltung moderieren.
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